Das Soziale Kompetenztraining gehört zu den ältesten Methoden der Verhaltenstherapie. Die Bedeutung dieser Methode resultiert aus der Erkenntnis, dass Menschen im Alltag immer wieder auf Kontakte mit ihren Mitmenschen angewiesen, wenn es darum geht, die eigenen Bedürfnisse und Ziele zu verwirklichen. Die Verwirklichung der eigenen Bedürfnisse und Ziele, die wesentlich für die psychische Gesundheit ist, ist abhängig davon, inwieweit man fähig ist, soziale Kontakte aufzunehmen und sie bedürfnis- und zielgerecht zu gestalten. Durch das soziale Kompetenztraining werden Verhaltensweisen geübt, die dazu befähigen, soziale Kontakte erfolgreich und für sich befriedigend zu gestalten ohne die Rechte und Interessen anderer unnötig zu verletzten. Ziel des Sozialen Kompetenztrainings ist es soziale Unsicherheiten abzubauen, das Verhaltensrepertoire zu erweitern und eine positive Selbstwirksamkeitserwartung aufzubauen.