Der Begriff Burnout stammt aus dem englischen und bedeutet „ausgebrannt sein“. Aufgrund einer andauernden Belastung kommt es zur geistigen, körperlichen und emotionalen Erschöpfung. Dadurch sind Menschen, die Betroffenen an einem Burnout leiden, nicht mehr oder kaum noch in der Lage, die an sie gestellten Anforderungen zu bewältigen. Häufig geht ein Burnout mit einem Gefühl der inneren Leere, Anspannung, Unruhe, Angst und Schlafproblemen einher. Auch das Selbstwertgefühl und die Lebensfreude nehmen während eines Burnouts ab. Dies kann sich bis hin zu Suizidgedanken steigern. Die Betroffenen sind auch während des Wochenendes und im Urlaub nicht mehr in der Lage zu entspannen. Zudem ist der Tag von einer dauerhaften Müdigkeit geprägt. In der Folge treten Konzentrationsschwierigkeiten, Muskelverspannungen und sozialer Rückzug auf. Emotional kann sich ein Burnout in Reizbarkeit, Frustration und Zynismus äußern. Aufgrund der dauerhaften Stressbelastung können Folgeerkrankungen auftreten, wie ein erhöhter Blutdruck, Tinnitus, chronische Schmerzen oder Substanzmissbrauch.

Behandlungsmöglichkeiten

Wenn sich ein Burnout entwickelt, kann ein Coaching und das Erlernen von Entspannungstechniken angebracht sein. Manchmal ist dies, aufgrund der langanhaltenden Belastung und Schwere der Symptomatik, nicht ausreichend. In diesen Fällen kann eine kognitive Verhaltenstherapie oder Schematherapie hilfreich sein. Hierbei wird erlernt, bestimmte Denkmuster (z. B. Überbetonung von Perfektion) anzupassen oder neue Strategien zur Stressbewältigung anzuwenden.