Störungen der FunktionSexualtherapie
Terminvereinbarung Sexualtherapie
Für jede durchgeführte 50-minütige sexualtherapeutische Sitzung berechnen wir Ihnen 239€.
Die Kosten der Sexualtherapie können nicht mit den gesetzlichen und privaten Krankenkassen abgerechnet werden und müssen daher als Selbstzahlerleistung getragen werden.
Innerhalb der verhaltenstherapeutischen Behandlung stehen zunächst eine ausführliche Auftragsklärung und Anamnese im Vordergrund. Am besten sprechen Sie im Erstgespräch an, dass sie ein sexuelles Thema in die Praxis führt. Dies kann das Hauptthema sein, oder auch mit anderen Themen wie Depressionen oder Angststörungen einhergehen. Zunächst wird die aktuell gelebte Sexualität besprochen, aber auch lebensgeschichtliche Erfahrungen mit (Paar)beziehungen und Solo- sowie Paar-Sexualität. Es gibt viele Ausdrucksformen von Sexualität, nicht nur die Körperliche. Auch die Wünsche und Vorstellung bezüglich der eigenen „sexuellen Zukunft“ sind relevant.
Die Erhebung dieser Informationen ist schon therapeutisch wirksam. Beispielsweise erhalten Sie in diesem Behandlungsschritt bereits Informationen, die Sie entlasten können (z.B. Informationen über die Häufigkeit von sexuellen Problemen, anatomische Informationen etc.). Auch das Sprechen über Sex an sich, das Finden einer gemeinsamen Sprache mit der therapeutisch tätigen Person und die Konfrontation mit unangenehmen Gefühlen (z.B. Scham) kann heilsame Aspekte und den Zugewinn von neuen oder den Ausbau von bereits vorhandenen Fähigkeiten beinhalten. Sexualtherapeut:innen reflektieren ihre eigenen Werte und Normen und stellen so sicher, dass sie Patient:innen nicht nach eigenen Maßstäben beurteilen oder etwas „übergestülpt“ wird. Schon im Erstgespräch wird der Auftrag – und die mögliche Rolle der therapeutisch tätigen Person – klar definiert.
Therapeut:innen gehen so vor, dass Ihre persönlichen Grenzen geachtet werden und laden Sie immer wieder dazu ein, innezuhalten und dies zu prüfen. Sie geben das Tempo vor. Nach gemeinsamer Erarbeitung eines Fallkonzepts, welches auf den individuellen Informationen beruht, werden individuelle Behandlungsziele definiert. Zunächst legen viele Betroffene den Fokus auf die Symptombehebung, beispielsweise die Wiederherstellung der Erektions-„Fähigkeit“ oder der Lust auf Sex – sprich einer Art „Normalität“. Diese Normalität ist weder existent noch unbedingt erstrebenswert. Der Paarsex ist nur ein Teil der sexuellen Einzigartigkeit jeder Person. Moderne Sexualtherapie ist individuell zugeschnitten, an der Person orientiert, feiert Unterschiede und ist auf Stärken und Fertigkeiten der Person ausgerichtet. Nach einigen – oder manchmal zum Ende jeder – Sitzung wird gemeinsam geschaut, ob die gemeinsame Arbeit in die richtige Richtung geht.
Dementsprechend ist das „therapeutische Werkzeug“ der Sexualtherapie vielfältig und kann je nach Ihrem Auftrag und Lernstil spezifisch eingesetzt werden. Dann Eine Möglichkeit ist der Einsatz von wissenschaftlich fundierten Übungen (z.B. Sensate Focus). Hier soll die (sexuelle) Selbstwahrnehmung und -behauptung erhöht werden und Auslöser für sexuelles Verlangen kennengelernt werden. Außerdem geht es um den Aufbau neuer Verhaltensmuster, z.B. ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche zu formulieren, Ängste abzubauen und Ihre (sexuellen) Körperreaktionen differenziert wahrzunehmen und damit einen aktiven Umgang mit der eigenen Sexualität zu erlernen. Ein weiteres Beispiel wären Übungen, die das eigene sexuelle Profil ausdifferenzieren. Therapeut:innen können dabei unterstützen, sich mit Geschlechtsidentität, sexuellen Präferenzen und Selbstbildern auseinanderzusetzen. Das eigene sexuelle Verhalten oder sexuelle Selbstbilder („So bin ich halt!“) können durch therapeutische Auseinandersetzung „beweglicher“ gestaltet werden.
Auch in der paartherapeutischen Behandlung von sexuellen Themen stehen eine ausführliche Auftragsklärung und Anamnese im Vordergrund. Neben den individuellen Sichtweisen steht eben auch die gemeinsame (sexuelle) Geschichte, Gegenwart und Zukunft im Vordergrund.
Die Erhebung dieser Informationen ist schon therapeutisch wirksam. Auch in der Paartherapie erhalten Sie in diesem Behandlungsschritt bereits Informationen, die Sie entlasten können. Insbesondere die Auseinandersetzung mit Mythen über männliche*, weibliche* und Paarsexualität kann hilfreich sein, insbesondere wenn eine gemeinsame Reflexion stattfindet, wie diese Mythen die eigene Partnerschaft beeinflussen. Hier kommt es zu einer kritischen Auseinandersetzung mit (fehlenden) eigenen Vorbildern. Ein Sprechen über innere Konflikte und ein Hin- und Hergerissen-Sein gemeinsam auszutarieren, kann ebenfalls Bestandteil der Paar-Sexualtherapie sein.
Mögliche Themen sind sehr vielfältig. Beispielsweise kann es darum gehen, in transparente Gespräche über Sexualität und sexuelle Unzufriedenheit zu kommen, Affären oder andere Außenbeziehungen gemeinsam aufzuarbeiten oder die Beziehungsform zu verhandeln. Ebenso können sog. sexuelle Dysfunktionen einer oder beider Partner:innen behandelt werden, wobei davon ausgegangen wird, dass die Dysfunktion etwas ist, was durch beide (mit)bedingt wird. Außerdem ist der Erwerb von sexualmedizinischem Wissen (z.B. anatomische Informationen) und ggfs. die Vermittlung an geeignete Mitbehandler:innen ein wichtiger Bestandteil. Diese Themen können nur besprochen werden, wenn gemeinsam eine nützliche und hilfreiche Gesprächskultur erarbeitet wurde.
Auch in der Paar-Sexualtherapie arbeiten wir allparteilich. Das heißt, dass alle gleichermaßen gehört und in ihrer Sichtweise, Kommunikations- und Konfliktstil, respektiert werden. Daher finden alle Sitzungen in aller Regel mit allen Beziehungspersonen statt. Unsere Therapeut: innen nehmen gegenüber allen Mitgliedern einer Beziehungskonstellation eine unvoreingenommene Haltung ein.
Das „therapeutische Werkzeug“ der Sexualtherapie ist auch im Paarbereich vielfältig und kann je nach Ihrem Auftrag und Paardynamik flexibel eingesetzt werden. Eine Möglichkeit ist der Einsatz von wissenschaftlich fundierten Übungen (z.B. Sensate Focus), welche zuhause gemeinsam durchgeführt werden und dann in Sitzungen besprochen werden. Ein weiteres Beispiel wären Übungen, die den kleinsten gemeinsamen Nenner (die derzeit gemeinsam gelebte Sexualität) um die individuellen sexuellen Profile[1] der Partnerpersonen erweitern. Hier gibt es Spannungspotential, welches aber auch große Entwicklungschancen beinhaltet. Die Komfortzone wird verlassen, man begibt sich gemeinsam in eine Lernzone und muss ggfs. die Beziehung neu verhandeln. Der mögliche Gewinn ist eine authentischere Sexualität. [2]
[1] The Crucible 4 Points of Balance™ » Crucible 4 Points
[2] New Directions in Sex Therapy: Innovations and Alternatives, Third Edition, Peggy J. Kleinplatz (Editor). New York: Routledge, 2025
Wie hier in unserem Beitrag „Sexuelle Gesundheit“ beschrieben, handelt es sich bei ungewöhnlichen sexuellen Interessen und Verhaltensweisen nicht um psychische Erkrankungen, wenn diese
- mit dem Einverständnis der betroffenen Person(en) erfolgen
- die Personen in der Lage sind, ihr Einverständnis zu geben und
- die die Art des ungewöhnlichen Verhaltens kein bedeutsames Verletzungs- oder Todesrisiko für die Person oder die Partner:innen birgt.
Da Vorstellungen über „Perversionen“ trotzt Sex-positiven Entwicklungen weiterhin die (ersten) Reaktionen vieler Menschen prägen, kann es eine große Herausforderung sein, die eigenen sexuellen Interessen und Sehnsüchte mit Partner:innen zu teilen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn eine Person ausschließlich „Vanilla“-Interessen hat. Paradoxerweise kann es schwieriger sein, sich in dieser Hinsicht Menschen zu öffnen, mit denen man schon lange zusammen ist.
Im Einzeltherapie-Kontext kann es zunächst darum gehen, dass eigene Sexuelle Profil und Potential zu beleuchten. Es geht darum, den eigenen Weg zu finden. Daher wird von Seiten der Therapeutin keine Zielvorstellung vertreten. Nicht immer ist ein „Outing“ gegenüber Partnerpersonen das, was Patient:innen möchten. Das Thema kann weiterhin „Ihr Geheimnis“ bleiben, welchem Sie aber mit mehr Akzeptanz begegnen. Eine positivere Verbindung mit diesem Teil von sich herzustellen, kann schon eine große Erleichterung des Leidensdrucks sein.
Auch die offene Kommunikation der Wünsche und Interessen gegenüber Partner:innen oder auch das Entdecken der Interessen als Paar könnten die Ziele sein, die Sie mitbringen. Dies stellt die Partnerschaft(en) vor gewisse Herausforderungen. Es ist aber möglich, sich gemeinsam die nötigen Fertigkeiten anzueignen, welche es ermöglichen dieses Ausleben in einer sicheren Art und Weise zu gestalten. Gleichzeitig kann eine „unerwünschte Nebenwirkung“ das Ende der Beziehung sein. Selbst wenn das der Fall wäre, kann die Paar-Sexualtherapie dazu beitragen, dass es sich um ein „gutes Ende“ handelt und beide Partner:innen sich weiterentwickeln.
Ein Ziel kann sein, weniger „Problemgespräche“ über die Sexualität zu führen. Manchmal ist es auch so, dass vollständiges Schweigen graduell in erste Gespräche übergeht. In der Paartherapie werden die eher konventionelle und die weniger konventionelle Sexualität als gleichwertig behandelt. Es geht weder darum, dass die Partner:innen sich übermäßig anpassen, noch darum die Vanilla Partner:innen in die kinky Sexualität einzubeziehen, wenn diese das nicht wünschen. Therapeut:innen unterstützen Sie dabei, der unkonventionellen Sexualität mit Sex-Positivität und Akzeptanz zu begegnen, anstatt mit Sex-Negativität oder Beschämung. Dennoch bekommen alle Partner:innen Raum, ihren ggfs. vorhandenen „Schock-Reaktionen“ Luft zu machen und über Zögerlichkeiten zu sprechen. Paare definieren und formuliert gemeinsame und individuelle Ziele. Beispielsweise kann es um den Umgang mit Gefühlen wie Angst und Scham gehen. Die Arbeit wird so individuell zugeschnitten, dass es keinen stereotypen Verlauf gibt. Selbstverständlich unterstützt die Therapeutin Sie dabei, Ihren Weg zu finden[1].
„Pornosucht“
Für die meisten Menschen ist der Konsum von Pornografie positiv behaftet. Pornosucht ist ein umgangssprachlicher Begriff. Eine kleine Untergruppe verliert die Kontrolle über den Gebrauch von Pornografie. Der wissenschaftliche Begriff hierfür ist Pornografie-Nutzungsstörung. Die Prävalenz liegt bei 3-11 % bei Männern und 0-3 % bei Frauen.
Der übermäßige Gebrauch von Pornografie kann das Sozialleben, den Beruf, Familien und intime Beziehungen gefährden, wodurch ein klinisch bedeutsames, d. h. therapiebedürftiges, Leiden entsteht. Dies geschieht aufgrund der erheblichen Zeit, die Betroffene am PC, Tablet oder Smartphone verbringen. Häufig verändert sich die sexuelle Ansprechbarkeit, sodass „reale“ Kontakte und die sexuellen Reize, die diese präsentieren nicht mehr ausreichend sind, um sexuell erregt zu werden und/oder Befriedigung zu erleben. In solchen Fällen kann die Nutzungsstörung eine Dysfunktion der sexuellen Gesundheit zur Folge haben. Neuste Studien zeigen, dass es bei der Pornografie-Nutzungsstörung auch zu kognitiven Beeinträchtigungen kommen kann (z. B. Konzentrationsprobleme). Außerdem kann es zu Stimmungsschwankungen, kurzsichtigen Entscheidungen und Angst- sowie depressiver Symptomatik kommen, oder diese verstärken. Die Bildschirmzeit und ständige Stimulation können außerdem mit Schlafstörungen einhergehen. Auch sexuelles Risikoverhalten oder das unüberlegte Ausgeben von viel Geld kann auftreten.
Die Betroffenen haben durch die Pornografie ein sehr starres „Drehbuch“ und hohe Erwartung, wie sexuelle Begegnungen ablaufen. Die wiederholte Enttäuschung dieser Erwartungen kann dazu führen, dass „echte“ Kontakte vermieden werden und noch mehr Zeit mit Online-Pornografie verbracht wird. Hierbei kann es sich um eine bewusste Entscheidung handeln, welche nicht unbedingt problematisch sein muss. Wenn jedoch die Fähigkeit und/oder Motivation Beziehungen anzufangen oder aufrechtzuerhalten verloren gehen und ständige Gefühle wie Scham, Schuld, Verzweiflung und Einsamkeit auftreten, kann es sich um eine Pornografie-Nutzungsstörung handeln. Es kann auch zu Wechselwirkungen zwischen der Nutzungsstörung und der Dysfunktion kommen. Aus Angst vor der Dysfunktion, welche durch die Nutzungsstörung (mit)bedingt wird, werden „echte“ intime und sexuelle Kontakte gemieden, was zu der Aufrechterhaltung beider Probleme beitragen kann.
Die Ansätze der Kognitiven Verhaltenstherapie sind gemäß der aktuellen wissenschaftlichen Lage und Behandlungsleitlinien das erste Mittel der Wahl. Wann auch immer möglich, sollte die Therapie Face-to-Face durchgeführt werden. Bei 360º Psychotherapie arbeiten wir mit sämtlichen Ansätzen dieser Therapie-Richtung und können Ihnen daher, individuell zugeschnitten und gleichzeitig strukturiert, die passende Behandlung anbieten. Die Therapie beinhaltet in der Regel: Psychoedukation, Impulskontroll-Übungen, kognitive Umstrukturierung, Achtsamkeitsübungen und den Erwerb von spezifischen Fertigkeiten (z. B. soziale und emotionale Kompetenzen). Erst wenn verhaltenstherapeutische Methoden nicht greifen, kann eine medikamentöse Behandlung in Erwägung gezogen werden. Die positiven Effekte der Medikation halten häufig nicht an, wenn die Medikation wieder ausgeschlichen wird.[2]
Die gesellschaftliche Entwicklung ist deutlich schneller als die Entwicklung der Studienlage und Praxis-Leitlinien. Nach Einführung und Ausweitung der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI), finden sich mehr und mehr Menschen „in Beziehung“ mit KI-Chatbots, welche auch sexuelle Komponenten haben können. Diese „synthetic companions“ bieten Chancen (z. B. Reduktion von Einsamkeit), aber auch Risiken (emotionale Abhängigkeit, verzerrte Erwartungen)[3]. Sollten Sie den Eindruck haben, dass Ihnen durch Austausch mit KI-Chatbots sexuelle oder andere Probleme entstanden sein könnten, können Sie sich ebenfalls an uns wenden.
Quellen und weiterführende Informationen:
[1] New Directions in Sex Therapy: Innovations and Alternatives, Third Edition, Peggy J. Kleinplatz (Editor). New York: Routledge, 2025
Kink Clinical Practice Guidelines Project. (2019). Clinical Practice Guidelines for Working with People with Kink Interests. Retrieved from https://www.kinkguidelines.com
[2] Sutrisno, W. & Saputra, M. (2025). Understanding online pornography addiction: A systematic review of behavioral impacts, screening tools, and therapeutic interventions, Entertainment Computing, 54 (2013-2023 erschienene Artikel, 55 Studien)
Antons, S., Engel, J., Briken, P., Krüger, T. H., Brand, M., & Stark, R. (2022). Treatments and interventions for compulsive sexual behavior disorder with a focus on problematic pornography use: A preregistered systematic review. Journal of Behavioral Addictions, 11(3), 643-666. https://doi.org/10.1556/2006.2022.00061, (2000-2021 erschienene Artikel, 24 Studien)
Stark, R. et al (2025). Leitlinie zur Behandlung der Pornografie-Nutzungsstörung. Sucht, 71 (2), 111-116. (auf Antons et al. Basierende Leitlinien)
[3] Ho, J. Q. H., Hu, M., Chen, T.X., & Hartanto, A. (2025). Potential and pitfalls of romantic Artificial Intelligence (AI) companions: A systematic review. Computers in Human Behavior Reports,19, https://doi.org/10.1016/j.chbr.2025.100715
Mögliche Coachingthemen im Bereich sexuelle Gesundheit
Die Gesundheitsversorgung im Bereich sexuelle Gesundheit konzentriert sich nach wie vor auf Behandlung von Krankheiten und Beschwerden und dem Schutz vor sexueller Gewalt und sexuell übertragbaren Infektionen. Hierbei handelt es sich um extrem wichtige Bereiche. Es fehlt jedoch manchmal ein positiver Blick auf die sexuelle Gesundheit, welcher beispielsweise die Themen sexuelles Vergnügen, Erfüllung und Wohlbefinden beinhalten würde. Eine unerfüllte oder wenig erfüllte Sexualität ist kein Luxusproblem! In unserer Praxis bieten wir Ihnen auf Wunsch auch Beratung bzw. Coaching zu diesen „Sex-positiven“ Themen an, auch wenn (noch) keine diagnostizierbare Störung im Bereich der sexuellen Gesundheit vorliegt.
Mögliche Coachingthemen:
- Ethical Non-Monogamy: z. B. Offene Beziehung und Polyamorie
- Kommunikation über Sexualität in Partnerschaften verbessern
- Förderung der sexuellen Selbstsicherheit
- Therapeutische Unterstützung bei der Partnersuche
- Sexualität in stressreichen Lebensphasen (z. B. nach Geburt eines Kindes, in der (Peri)Menopause)
- Sexualität nach biografischen Veränderungen
- Sexualität nach Untreue
- Erkunden des eigenen sexuellen Profils
- Kommunikationstraining und Consent-Awareness im Kink-Bereich
- Suchen von Beziehungen IRL (in real life) anstatt Pornografie, Online-Austausch oder mit KI-Bots
Glossar
Kinky
Als Kinks werden unkonventionelle sexuelle Vorlieben und Neigungen bezeichnet. Das kann sich auf spezifische Situationen, Rollenspiele, Materialien, Gegenstände oder Körperteile beziehen. Was als „kinky“ gilt, kommt dabei auf den gesellschaftlichen Kontext und geltende sexuelle Normen an. Einvernehmlichkeit und das Respektieren von Grenzen aller Beteiligten sind bei Kinks genauso Voraussetzung wie bei Vanilla Sex. Glossar Apropos Sex
Vanilla - Sadismus - Masochismus - BDSM - Dom und Dommes - Brats - Disziplin - Subs - Erniedrigung und Demütigung - Cuckolding und Cuckqueaning - Top, Bottom, Verse - Claustrophilie - Rollenspiel - Age Play - Impact play - Exhibitionismus - Voyeurismus - Cross-Dressing - Drag - Schuhfetisch - Fußfetisch - Lack und Leder - Furries - Plushies - Sissification
Dr. Svenja Senkans
Psychologin M.Sc., Psychologische Psychotherapeutin
Lübeck I Zertifizierte Sexualberaterin der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung und Expertin für Paarkonflikte und Paardynamiken, Sexualität und Sexualstörungen, Unsicherheit bezüglich sexueller Lebensmodelle, Praktiken und Vorlieben und sexuelle Identitäten, Rollen und Orientierungen.

